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22.04.2018, 09:46 Uhr
Regionalrats-CDU: Viel Arbeit auch nach dem Inkrafttreten des neuen Regionalplans

Als „erfreuliche Nachricht“ bezeichnet die CDU-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf die Tatsache, dass die zuständige Landesbehörde keine Einwendungen gegen den neuen Regionalplan erhoben hat. Mit seiner Veröffentlichung im nordrhein-westfälischen Gesetz- und Verordnungsblatt konnte das umfangreiche Maßnahmenpaket nun offiziell in Kraft treten. „Wir haben sieben Jahre daran gearbeitet, und es hat sich gelohnt. Ob Gewerbegebiet, Neubauviertel oder Straßenbau: Der Regionalplan wird das Leben der Menschen vielerorts für Jahrzehnte prägen und war deshalb den Aufwand wert“, bilanziert Regionalratsmitglied Thomas Welter Das Konzept gebe den Städten und Gemeinden den nötigen Spielraum, um ausreichend Flächen zur Verfügung stellen zu können. Es läge nun an den Kommunen, diese Areale über die Änderung der Flächennutzungspläne und der Bauleitpläne auch nutzbar zu machen.

„Die Aufgabe einer bedarfsgerechten Ausweisung von Siedlungs- und Gewerbeflächen ist mit dem Inkrafttreten des Regionalplans aber nicht abgeschlossen“, so Welter, der auch Mitglied im Kreistag des Rhein-Kreises Neuss ist. Sie bleibe vielmehr ein Prozess, den der Regionalrat unter Führung der CDU aktiv begleiten und steuern werde. „Auch nach Abschluss des Planungsprozesses liegt mit der Rohstoffversorgung, der zusätzlichen Ausweisung von Wohnungsbau- und Gewerbeflächen sowie der Anpassung an die von der NRW-Koalition geplanten Änderungen viel Arbeit vor uns“, betont Dirk Brügge, der Geschäftsführer der Union.

Der Regionalplan wurde fortgeschrieben, um aktuelle ökonomische, soziale und ökologische Daten zu berücksichtigen. Zahlreiche Fachleute hatten die Entwicklung in den Kreisen Kleve, Mettmann und Viersen, im Rhein-Kreis Neuss sowie in den Städten Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach, Remscheid, Solingen und Wuppertal intensiv erörtert. „Damit haben wir klare Rahmenbedingungen geschaffen, was sowohl der Bevölkerung als auch den Kommunen und der Wirtschaft Planungssicherheit gibt“, heißt es. Durch wesentliche Änderungen am vorherigen Entwurf sei es gelungen, der dynamischen Entwicklung der Region Rechnung zu tragen und diese zu fördern, indem Gewerbe und Industrie mehr Grundstücke zur Verfügung gestellt würden. Der Regionalplan sichere außerdem die bedarfsgerechte Bereitstellung von Wohnbauflächen und leiste zugleich einen Beitrag zum Flächensparen. Entwickeln sollen sich kompakte Siedlungsstrukturen mit belebten Zentren und einer leistungsfähigen Versorgung.